Angst oder leben

„Angst ver­hin­dert NICHT den Tod, aber sie ver­hin­dert das Leben.“

Lie­be macht blind“  sagt der Volks­mund. Es gibt aber auch ande­re star­ke Emo­tio­nen, die uns „blind“ machen.

Zum SEHEN brau­chen wir unse­re Augen, zum ERKENNEN unser Gehirn. Genau hier set­zen die Blo­cka­den star­ker Emo­tio­nen an, genau das will die o.g. Meta­pher sagen.

Unter dem Ein­fluss star­ker Emo­tio­nen kön­nen wir zwar SEHEN, aber eben oft nicht ERKENNEN.

Angst ist eine min­des­tens eben so star­ke Emo­ti­on wie die Lie­be. Daher kön­nen wir unter dem Ein­fluss von Angst oft offen­sicht­li­che Sach­ver­hal­te ein­fach nicht erkennen.

Das ist das, was wir aktu­ell bei dem weit­aus größ­ten Teil unse­rer Bevöl­ke­rung im Umgang mit Coro­na beob­ach­ten können.

Blin­der Gehor­sam ist stets das Ergeb­nis geschür­ter Ängste.

Wovor haben Sie Angst?

Die meis­ten (alle?) Ängs­te gehen zurück auf die Todes­angst. Nie­mand will ger­ne ster­ben — das sichert der Mensch­heit das Überleben.

Wie begrün­det sind aber unse­re Ängs­te? War­um haben vie­le älte­re Men­schen weni­ger Angst vor dem Tod als jün­ge­re Menschen?

Ist Angst zu haben am Ende eine  bewuss­te Entscheidung?

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